„In die Berg bin i‘ gern und da gfreut si mei Gmüat…

Januar 12, 2008

… Wo die Almröserln wachs’n und der Enzian blüaht.“

 Nach einer kleinen bilderlosen und durstigen Blogperiode, muss ich hier mal „a poar Büdln“ reinbringen und ein paar Worte zu meinen schönen drei Wochen Kärnten loswerden, ehe ich mich in mein altes Kinder-und-Jugendbett lege und morgen Früh meine Koffer (zwei; zwei volle dicke übergepäcksschwangere rote Teile) mit Mamas Taktik packe.

Verschwommen aber doch kann man hier unschwer erkennen, dass ich noch lebe, mich einfach nur lange nicht gezeigt und lieber textsichere Zeilen vorgeschoben habe:

Aber es hat sich auch so verdammt viel getan. Hier. In Österreich. Gearbeitet, gejoggt, geboardet, geholfen und relaxt, erholt, spaziert und gekocht. Nicht deftig, sehr gemüselastig und gut für meine Küchenroutine, die Jahr im letzten Jahr noch gar nicht und zum Ende hin immer mehr vorhanden war.

Mit dem Nocky Flitzer gefahren, meine Mama vor Domainhalsabschneidern gerettet, meine Beine durch eine Klagenfurter Aerobic-Klasse gewirbelt und zwischendurch mit Wien Frieden geschlossen (siehe voriger Eintrag). Auf Berge spaziert, durch Felder gerannt, liebe liebe Leute nach so langer Zeit endlich wieder gesehen und so viel Auto gefahren, dass ich mir grad kein Leben ohne Karre und nur mit Fahrrad vorstellen mag.

Am Ende geht immer alles so schnell und ich greif mir kräftig auf den Kopf, warum ich auch nur EINE SEKUNDE glaubte, dass mir hier in den drei Wochen sicher langweilig wird. Ha ha!
Am Ende rann mir die Zeit unter den Fingern weg und nun ist meine Mama beim Andruck, nächste Woche, für mich bei der Druckerei. Und ich kann nur in HAM sitzen, hoffen, schwitzen, zittern und hoffen.

Berge, ich werde euch vermissen. Aber! Euch sicher bald, so bald wieder sehen. Ich glaub, ja, ich brauch Euch doch und eine gewisse Dosis steht mir als waschechtes Kärntner Madl doch auch einfach zu.

Und nun Hamburg, komm! Komm! Ich werde zwar weinen und schluchzen und die Stewardess sicher wieder in Sorge um mich bringen… ich muss wohl öfters kommen, dass Sehen, Wiederkommen und Gehen nicht mehr so arge Kontraste bilden. Aber wie sagt der Kärntner?
„Lei lossn.“ „Wer ma scho moochn.“

Advertisements

2 Responses to “„In die Berg bin i‘ gern und da gfreut si mei Gmüat…”

  1. moyashi Says:

    willkomm‘ dahoam, herzl 😉

    (oder so…)

  2. glitzerliza Says:

    genau – seas daham spotzale


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: