Auf Hamburgs Straßen, die 2.

Oktober 10, 2007

Bei einem meiner letzten ‚Spaziergängen zur Mittagszeit‘ hab ich ihn gesehen:
ruhig, schwarz und stolz stand er an der Straßenecke und geizte nicht mit schönen Felgen und prachtvoller Innenausstattung. Ein Träumchen. MEIN Träumchen. Da werden nicht nur die Hände feucht.
Doch erst muss ich mir mal einen neuen Rechner kaufen, bevor ich anfange ernsthaft auf meine Karre zu sparen, die dann vielleicht bei weitem nicht so eine (restaurierte!) Granate sein wird und kann, aber ein großer Schritt in diese Richtung sein wird.
Aber wie sagt meine Mama immer gerne?
‚Träumen wird man ja wohl noch dürfen.‘

rrrrrr

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9 Responses to “Auf Hamburgs Straßen, die 2.”

  1. Supersonic Says:

    schmacht. genau so einen will ich. wobei…fastback noch lieber und rot. aber schwarz kann auch alles. wenn es nicht so teuer wäre….hach

  2. Lewe Says:

    Da werden nicht nur die Haende feucht? Na, dass ist ja milde gesagt mal eine interessante Ausdrucksweise.

    Der Mustang ist natuerlich nett, aber da muss man schon reichlich Geld zum verbrennen ueber haben.

  3. paracuda Says:

    Ein guter Freund hat eben auch mal Durst. Wer Sprit sparen will, soll Smart fahren. Style hat eben auch seinen Preis und kommt nicht als Beilage mit der Vogue.

  4. paracuda Says:

    Als ich damals Taunus und Granada gefahren bin, haben Fußgänger und Neuwagenfahrer immer ihren Kopf ins Fenster gesteckt und JEDER hat als erstes die gleiche Frage gestellt: „Was schluckt der denn so?“ Meine Antwort war meistens: „Mehr als deine Alte.“ Denn mir gehts so aufn Sack. Ey, das sind Autos, die kauft man sich nicht, um besonders günstig von A nach B zu kommen, sondern um anzugeben, sich einen Traum zu erfüllen und vor allem ein ordentliches Fahrgefühl zu haben.

    Wenn ich schon Dinge höre, wie „Mit meiner Karre fahre ich 250 und merke es nicht mal!“ dann frage ich mich: Warum haste dir denn die Karre gekauft? Wenn ich 250 fahren will, dann will ich es verdammt noch mal auch merken! Beim Taunus flatterte bei 190 das Fahrerfenster und beim Granada ist bei 220 die Haube fast abgeflogen. Aber ES WAR GEIL! Das Lenkrad fest packen, weil die Spur nicht richtig geeicht ist und der V6 röhrt wie ein Schwarzbär, wenn er seine Jungen verteidgt. Aufm Beifahrersitz eine heiße Olle, im Fußraum leere Bierdosen und Snickers-Papier.

    Das Schöne ist auch, dass man seine Arbeiten alle noch selber erledigen konnte. Ventile einstellen, Motor wechseln, neue Hinterachse – beim Twingo hab ich einmal die Haube aufgemacht, dann wieder zu und ACDC gerufen. Es gibt einfach nichts geileres, wenn alles noch mechanisch läuft. Beim Kaltstart einmal aufs Gas, damit die Vergaserklappe aufgeht, starten und Benzin-Luftgemisch mit Ansauggeräusch durch den Block jagen. Da können elektrische Fensterheber und ESP mir mal den Schritt pudern.

    Also, das ganze Gelaber von wegen „Spritverbrauch“ ist IMMER fehl am Platz, denn daraus spricht allein nur der Neid. Ich habe jeden Tropfen gerne getankt, weil ich dafür etwas zurückbekommen hab, was mir kein Neuwagen geben wird. Freiheit, Fahrgefühl und nackte Frauen im Auto. Der Heckantrieb hat mir im Winter höchsten Fahrspaß bereitet und mein Radio Baujahr 1982 hat einen so satten analogen Sound durch die Endstufe gedrückt, dass selbst GTI-Fahrer neidisch wurden. Diese hab ich übrigens auch meist verblasen an der Ampel, denn die 1400er Hinterachse auf 2.3l V6 versprach kürzeste Übertragung auf den Asphalt.

    So ein Auto ist eben teuer und das hat auch seinen Grund: sowas ist eben nicht für jeden bestimmt. So ein Auto ist eine Lebensaufgabe. Das braucht Pflege, muss oft auf die Hebebühne, braucht Experten bei den Motorarbeiten und braucht hier und da ein Blechteil, wofür man durch die halbe Welt reisen muss. Da setzt sich kein Mechaniker mitm Laptop ran und stellt dir eben Einspritzung und Aschenbecher ein. Da musst Du mit der Fühlerlehre ran und nachm Buch die Ventile mit der Hand einstellen. Aber das ist eben das geile daran.

    Fakt ist: ja, man braucht viel Geld zum Verbrennen. Aber das braucht man auch am Wochenende, wenn man feiern geht.

  5. paracuda Says:

    Nochmal, ich kann nicht anders …

    Also, liebe Hanna. Irgendwann wird er vor deiner Tür stehen der 64 1/2er. Dann sitz ich aufm Beifahrersitz, während wir bei McDrive einkehren und uns Pommes holen. Dann noch n Snickers vonner Tanke und dann Richtung Norden. Oder Westen. Oder Süden. Oder oder oder.

  6. Lewe Says:

    Haha, is ja gut.

    Ich meinte auch gar nicht per se den Spritverbrauch mit dem verbrennen. Aber du hast ja bei deiner Erklaerung auch alles aufgezaehlt auf das man sich so einlaesst und ein wenig know-how ueber die Autotechnik scheinst du ja auch zu haben.

    Dessen sollte man sich nur bewusst sein, zusaetzlich braucht man dann noch Platz, Zeit, Geld und Geduld und wenn man keinen Plan von Autos hat, am besten noch einen Mechaniker in der Familie. Ach ja, bei so einem Mustang am besten auch noch Verwandschaft in den USA.

    Und ich sage mit keinem Wort das es das nicht wert ist, denn was du erzaehlst hoert sich durchaus interessant an. Fuer Betrag X hat man dann ein schoenes Stueckchen Lifestyle.

  7. moyashi Says:

    Mein Traum ist ja der 68er Dodge Charger. Schwarz. Wie in Bullit, nur mit mir drin, ganz in Leder und hohen Stiefeln mit Mörderabsätzen, die Haare streng zum Pferdeschwanz gebunden.
    Hach. (Falls gerade die Erinnerung fehlt: http://www.youtube.com/watch?v=36MFh4of6lE)

  8. paracuda Says:

    .. und der fährt sich wirklich geil. Bin allerdings nur Helges goldenen gefahren. Aber wenn Du ihn lieb fragst, lässt er dich vielleicht auch mal in seinem schwarzen fahren. 😀


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