shuffle up and write it down

März 6, 2007

der mann aus dem plattenladen schmiss das stöckchen. also fang ich es.

die beschreibung klint so:
1. öffne deinen musicplayer (itunes, winamp, wedia player, ipod etc.)
2. stelle ihn auf shuffle/random
3. drücke “play”
4. schreibe für jede antwort den songtitel, der gerade gespielt wird, auf
5. drücke für jede neue frage den “next” button.
6. lüge nicht und tue so, als ob du cool wärst… tipp’s einfach ein!

mein soundtrack also so (und ich weiß jetzt schon, das peinliche lieder dabei sein werden und lieder, die ich kaum bis gar nicht gehört habe. aber ich bleibe ehrlich):

vorspann:
the haunted – 99

mein film beginnt mit karacho und einem takt, dem nicht jeder gewachsen ist. eine band, meine herren! am anfang, also bei meinem vorspann, musste ich mich auch ganz schön einhören. zuerst fand ich ja die the dead eye platte viel besser. aber dann kam mein haunted-hauptfilm und seitdem gibt es wohl 2 menschen in hamburg, die durchdrehen würden, wenn sie das mal auf einem tanzparkett spielen würden. 99 ist eine gestreckte gerade aus. und so gehts jetzt auch weiter.

aufwachen:
sugababes – run for cover

mit diesem song bin ich schon oft aufgewacht. ein perfekter song für jeden morgen. wie fast alles von den 3 reizenden damen. dazu muss ich trällern, auch wenn ich nicht trällern kann, und musste ich schon oft weinen, weil man dazu oft einfach weinen muss.

erster schultag:
thrice – image of the invisible

meine ersten schultage, egal ob nach den ferien oder in einer neuen schule, waren immer gut. ich wünschte, die weiteren tage in der schule wären so ein kracher wie dieses lied gewesen. und witzigerweise waren es gegen ende des gymnasiums unter anderem auch thrice, die mir das leben dort erträglicher machten.

verlieben:
the strokes – take it or leave it

ha! geil! mein motto! und gerade wenn es um das herz geht.
dieses lied hat mich in der zeit meiner ersten liebe begleitet und flasht mich heute noch, wenn ich es höre, in diese zeit zurück, wo alles begann, wo alles neu und aufregend war und so im arsch gekribbelt hat. wir haben dazu alle getanzt – die strokes waren gerade hip hip hip und auch wenn sie keine gute platten nach dieser gemacht haben, ist mir dieses lied geblieben. als erinnerung an die liebe. und an eine lebenseinstellung. ganz. oder gar nicht.

das erste mal:
emma bunton – maybe

(hier sieht man bitte das ich nicht schummle…)
bei meinem ersten mal gab es keine musik. und sowas wie emma bunton schon gar nicht (ich glaube im hintergrund hat irgendwas richtung punkrock und hardcore geschallt). aber der text!
but i don’t think so
maybe i definately know
that maybe
maybe i’m in love

– und, mein junge. das war ich.

kampflied:
the walkmen – little house of savages

in filmen gibt es immer diese szenen, wo entweder die schwachen endlich alle nieder machen oder am ende dann doch als laien in ihrer sportart gewinnen. es ist ihr run, ihr turn, ihr schlag ins gesicht der anderen. zeitlupe. fliegende arme und fäuste. und dieses lied. und am ende siegt die ironie. mit den besseren kämpfern. und diesem lied, dass sie dann am ende in richtung sonnenuntergang nach hause bringt.

schluss machen:
saves the day – nightingale

eine traurige nachtigal, die einen schönen text zwitschert.
and i hope, your majesty that you like your position.
i’ll do everything i can to keep you by my side
and I’ll stare off through the darkness to find us a kingdom.
just kiss me before i go.

meine güte, was hat mein herz schon bei saves the day geblutet. eine gute band, wenn man von der liebe böse erwischt wird. so. oder so.

abschlussball:
the lawrence arms – dancing machine

ich glaube, dass auf meinem maturaball sogar auch so eine musik gespielt hat. yesss, I remember. nur kam es nicht von einem dj oder einem musicplayer. es kam von der bühne. live. und mein herz hat geblutet, wie es nur an einem maturaball bluten kann, wenn das fleisch noch verwundet ist.

nervenzusammenbruch:
death cab for cutie – champagne from a paper cup

das ist auch so ein lied. so ein steck-mir-bitte-ein-messer-ins-herz-und-dreh-nochmal-kräftig-um. ein perfektes lied, das man nach einem zusammenbruch hören kann. dann, wenn die augen dick sind und die lippen salzig schmecken. dann wenn man auf dem bett liegt und rund um die augen kleine äderchen geplatzt sind. und ein wenig trost braucht. den death cab hiermit ganz gut geben.

autofahren:
depeche mode – never let me down again

mai 2006. dank eines menschen und gott gegebener umstände kommen die herren in meine schoß, wo sie lange nicht liegen wollten. 80ies dreck und was für alte leute.
und schnell wurde genau dieses lied eines meiner liebsten von dm, weil es mir so oft aus der seele schreit. und so oft von außen an der gänsehaut zieht. besonders wenn am ende dann das kopfkino entsteht und man massen an leuten sieht, die ihre arme in den himmel reißen und sie zu einem takt und einer stimme bewegen, die mich zu diesem zeitpunkt alles um mich herum vergessen lassen.
perfekt für eine autofahrt (hatte ich auch schon. wieder mal wien-klagenfurt), wenn alles an dir vorbeirauscht und du in deiner roten kanone gen süden fährst und weißt, wie recht dave doch hat. that’s right! yeah! yeah!

flashback:
silversun pickups – the fuzz

hab ich erst neulich entdeckt. und geteilt. und dann bin ich mit ihnen unten am hafen entlang spaziert und habe bemerkt, wie sehr mir manche leute fehlen. und besonders die, mit der ich es geteilt habe. da kratzt seine stimme an herz und seele. 😦

wieder zusammenkommen:
depeche mode – behind the wheel

ja, nochmal martin&dave. va bene. oh little girl… denn dieses lied darf gern spielen, wenn ich mit einem meinem wieder zusammen komme. und dann soll er bitte dazu tanzen und mich einhalten, als ob es kein morgen gäbe.

hochzeit:
kaiser chiefs – ruby

obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich nie heiraten werde, hätte ich dann natürlich nichts gegen eine gute kapelle. und gute musik. die kaiser chiefs? ich bitte darum! ruby ruby ruby! schwingende kleider, ausgelassene stimmung und eine braut, die auf jedem photo ihre zunge rausstreckt. und weisse russen trinkt.

geburt des ersten kindes:
coldplay – green eyes

unheimlich, das nun gerade dieses lied kommt. denn dieses lied ist das lied für und über mich von meinem schwesterherz, wenn ich mich genau erinnere.
und wenn ich meine pläne umwerfe und doch einmal ein kleines wesen in die welt setzen werde, dann möchte ich, dass sie oder er auch grüne augen hat. die dann leicht hellblau werden, wenn sie traurig sind.

endkampf:
U.N.K.L.E. – reign (ft. ian brown and mani)

mein wahres endkampf-lied. es hat so viel schönheit, so viel rache und power in sich und tut doch niemanden etwas böses. es zieht an dir vorbei, zieht dich an, saugt dich auf und lässt dich bewusstlos zurück.
es war mein endkampflied in wien und es ist oft das einzige lied, das mich bei einem harten lauf, wieder ruhig und kraftvoll macht. so eine pure kraft und schönheit hat selten ein lied. und dafür muss ich die person, die mir dieses gegeben hat, tausend mal küssen.

beerdigungslied:
babyshambles – fuck forever

ohne worte.

abspann:
new order – slow jam

gänsehautalarm. denn dieses lied war schon mal mein abspann. unser abspann.

dankeschön für diese wunderschöne idee.

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8 Responses to “shuffle up and write it down”

  1. paracuda Says:

    Der Abspann gefällt mir sehr gut. Ist ja auch in meiner offiziellen Abspann-Liste. Allerdings gefällt mir auch der Vorspann sehr, weil es eigentlich keiner ist, sondern ein direkter Einstieg in den Film. Oder ins Auto.

  2. hannasblog Says:

    ja, krass auch, das ich erst angst hatte, das nichts passendes kommt und dann alles – wie die faust aufs auge – perfekt!

  3. paracuda Says:

    Bei mir kam ja fast nur Lieder, die ich kaum gehört habe in meinem Leben. Aber so kanns gehen.

  4. paracuda Says:

    gez.: Herr Rauchfangkeher

  5. Mr.K aus B. Says:

    Beim Autofahren würde ich dann noch Metallica mit St.Anger mitreinnehmen, das brauch man manchmal 😉

  6. paracuda Says:

    Leider kann man es sich bei diesem Spiel nicht aussuchen. Regeln lesen, Aller. 😉

  7. Mr.K aus B. Says:

    Dann spiel ich nicht mit!

  8. Nat Says:

    cool, das nenn ich mal ne gesunde (musik)mischung! 😉


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