rocknroll saved my soul

Dezember 9, 2006

im grunde war es mehr ein auszug aus den 80ern, 90ern und einem älteren indie-repatoire. aber reichlich futter für mein zu lange lahm gelegtes rockbein. junge, hat das gut getan! alkohol für den magen, musik für die seele. tolle menschen um mich herum und herren mit hüftschwung besten grades.

staying out for the summer (dodgy), wake up boo (boo radleys), mein whatever (ja, bitte, streut nur salz in meine naiven single-herborg-wunden! schönen dank auch!) und ein grande finale mit enjoy the silence und vielen glotzenden, sabbernden und schlecht tanzenden mannsbildern. aber dann raaauuuuus hier! man muss und soll immer gehen, wenns am schönsten ist.

anyway.

in der dunklen hinteren ecke nah dem dj-pult versteckte sich schüchtern und gekonnt adrett ein gewisser kai fischer, falls ich mich nicht irre. es muss jahre her sein, dass meine schwester und ich uns um die bandmiglieder von echt stritten und auch jedesmal den gitarristen, kai, unser eigen nannten. hintereinander.

man konnte nur leider nicht wirklich erkennen und sagen, ob es sich nun um diesen jungen mann handelt oder nicht, da sein gesicht meinem promi-geschultem auge zwar sofort bekannt war, aber eine sich einschleichende unsicherheit dann doch den wind aus den erkennungssegeln nahm. hübsche gesichter gibts viele und freundliche kleine schlitzaugen hab ich auch schon anderorts entdeckt.

so führte mich meine antreibende unsicherheit dazu, den mir eigentlich unbekannten mann im internetz zu googeln. man tippe: kai fischer. man bekomme:

der vergleich mit dem gesicht aus dem grünen jäger konnte so also nicht aufgestellt werden und so hoffe ich auf zufälle, die mir meine menschenkenntnis (über jahre hinweg! meine herren!) bestätigen.

morgen ist wieder sonntag und ich gestehe, dass mich langsam das sonntagsgefühl einholt. auch wenn der sportputzgrafikaufräumplan steht – als single mit schwerer hoffnung kann man den sonntag nicht gut finden. da tröstet weder kaffeetrinken noch photosafari. und auch eine dicke jacke kann die fehlende wärme nicht bieten.

übe mich also weiter im sonntäglichen alternativprogramm, träume von sofas, fernsehapparaten, kräftigen männerarmen und jungs, die vom supermarkt TK-pizza nach hause tragen.

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3 Responses to “rocknroll saved my soul”

  1. paracuda Says:

    Der erste Kai Fischer ist mein Favorit: gebleachte Zahnleiste, fehlende Oberlippe und zwei glücklose Casting-Versuche für GZSZ.

  2. hannasblog Says:

    der gute mann kann aber noch mehr:

    ‚Kai Fischer ist eigentlich ein absoluter Langschläfer – aber für Sie steht er gerne mal ein bisschen früher auf. Um 3:30 Uhr klingelt sein Wecker, damit er Sie pünktlich und gut gelaunt zusammen mit Astrid Jacoby aus dem Bett holen kann – montags bis freitags ab 5 Uhr in „Aufgeweckt“.

    Privat legt er gerne mal bei Partys auf, liebt Skifahren, faul am Strand liegen und nette Abende mit Freunden bei italienischem oder thailändischem Essen.

    Kai liebt den Super Oldie „Summer of 69“ von Brian Adams, weil man sich dabei beim Luftgitarre spielen so herrlich blamieren kann.‘

    ey, was ne schnitte.


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