meine damen, meine herren!

November 17, 2006

komm gerade von meinem ersten besuch im kaifu bad (btw: es ist schön ja. und es hat rosa kabinen und hellblaue wände. ja. aber so zum längen schwimmen gibt es ncihts her, da das außenbecken, was sich noch eher eignen würde, proppen voll ist und sich im inneren becken omis, kleine kinder und von draußen verstoßene schwimmer tummeln.), als mir wieder einfällt, dass mein lieber nachbar, bernhard m., ja heute eine party gibt. eine geburtstagsparty. die auch elegand heute morgen schon im flur angekündigt (zettel) wurde.

vor der haustüre stehen zwei mädels. frisch gewaschen. fest geschminkt. scheinbar wissen sie jetzt auch nicht so recht – mit gehen? ist das das richtige haus? kurzes telefonat und die mädels folgen mir im hinaufgehen.
‚gehst du auch zu bernhard?‘ zuerst realisiere ich nicht, dass sie mich meint, weil ich nicht nur schlecht angezogen, sondern auch überhaupt nicht geschminkt und hergerichtet aussehe und dazu noch ein müde, fast griesgrämiges hexengesicht ziehe. fehlt nur noch die warze und ein fieses doppelkinn (wobei ich festgestellt habe, dass ich dieses jendes schon am produzieren bin…).

’ne, ich wohne hier.‘
‚achso! wo denn?‘
‚auch 2. stock.‘
‚ach, dann kommst du auch?‘
jetzt schnell eine ausrede einfallen lassen.
’neeee, du, ich bin krank. muss mal mein fieber (??? wtf ??) ausschalfen.‘ husthust.
‚ah, dann hast du dir aber einen schlechten zeitpunkt ausgesucht.‘
’naja, vielleicht auch ER.‘

dann stehen wir schon vor SEINER und MEINER haustüre und ich habe das große große glück (hallo ironie) das erste mal seit ich hier wohne meinem werten nachbarn zu begegnen.
naja, okay hanna, schnell hallo sagen, anders wirds jetzt gleich doof.

‚ähhh, ja, hallo, ich bin die von nebenan…‘ (so, was besseres konntest jetzt auch nicht sagen, oder?) – dabei bitte gut zu wissen, dass ich frisseliges schwimmbadhaar trage, käseweiß und ungeschminkt bin, das, wer mich tagsüber kennt, dann doch wieder anders aussieht, auch wenn ich nur mascara benütze. isdochbeijederfrauso.

‚ja, cool, dass wir uns mal sehen. magst denn dann rüber kommen?‘

so. jetzt tut mir der plan mit dem fieber leid. er schient nett. sympathisch. locker. er entschuldigt sich sofort und hofft, dass es heute nicht zu laut wird, als ich ihm auch noch mal einflöse, dass ich leicht (aha! jetzt nur noch leicht!) krank bin und schlafen möchte.

wohnungstür zu. und jetzt pumperts. beatbeatbeat. drumsdrumsdrums. wheeewhheee.
aber er hats geburtstag und soll seinen spass haben. und ich meinen schlaf. zum glück hab ich ohrnstöpsel.

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3 Responses to “meine damen, meine herren!”

  1. chris Says:

    das gute ist, das ich ne schnelle auffffassungsgabe hab, wie auch immer ich wünsch dir gute besserung, und werd schnell wieder gesund.

  2. paracuda Says:

    Yeah, Gute Besserung!

  3. hannasblog Says:

    ja, danke danke!
    aber heute gehts mir komischerweise eh schon viel viel besser!


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